Schmerzen an der Achillessehne erkennen und einordnen
Manchmal will der Kopf mehr, als der Körper kann. Wenn die Achillessehne streikt, ist das ein unmissverständliches Signal Ihres Körpers, dass die Balance zwischen Belastung und Erholung aus dem Takt geraten ist. Ignorieren ist keine Option. Sie müssen die Mechanik der Verletzung verstehen. Und dann gegensteuern.
Achillodynie: Wie entstehen Achillessehnenschmerzen?
Hinter dem medizinischen Begriff Achillodynie steckt meist eine überforderte Sehne. Diese ist wie ein robustes Stahlseil: extrem belastbar, aber nicht unzerstörbar, und anfällig für Verschleiß.
Häufig liegt eine Tendinopathie vor, besser bekannt als Achillessehnenentzündung bzw. -reizung. Dabei ist gar nicht so sehr die akute Entzündung entscheidend, sondern die veränderte Belastungstoleranz.
Die Achillessehne ist die kräftige Sehne an der Rückseite des Fußes: Sie verbindet die Wadenmuskulatur mit dem Fersenbein und überträgt Kraft beim Gehen, Laufen, Springen und Treppensteigen.
Wo ist die Achillessehne? Typische Beschwerden sitzen häufig direkt an dieser Sehne, meist 2-6 cm oberhalb des Fersenbeins; Schmerzen direkt unter der Ferse oder seitlich am Knöchel sprechen eher für andere Ursachen.
Gängige Auslöser
von Trainingsdauer oder
-intensität
Laufstils oder des
Untergrunds
im Sprunggelenk
Wichtig: Bei unklaren oder starken Schmerzen ist der Gang zum Arzt unerlässlich.
Von der Genesung zurück zum Laufen
Achillessehnenschmerzen können das Training zum Stillstand bringen – doch mit dem richtigen Genesungsplan gelingt der Weg zurück. Durch die richtige Kombination aus Behandlung, gezielter Unterstützung und einer schrittweisen Rückkehr zur Bewegung können Sie Kraft aufbauen, Vertrauen in Ihren Körper zurückgewinnen und Schritt für Schritt wieder ins Lauftraining einsteigen.
Typische Symptome an der Achillessehne
Anlaufschmerzen
Die ersten Meter nach einer Ruhephase sind steif und schmerzhaft. Nach einigen Minuten moderater Bewegung lässt der Schmerz nach – nur um nach der Belastung doppelt so stark zurückzukehren.
Belastungsschmerz
Typisch sind ein stechender Schmerz hinten an der Ferse und ein Druckgefühl 2-6 cm oberhalb des Fersenbeins. Selbst Treppensteigen kann der Auslöser sein.
Im Umkehrschluss gilt: Liegt der Hauptschmerz nicht oberhalb der Ferse, und fehlt der typische Anlaufschmerz, könnte die Ursache eine andere sein. Im Zweifel gilt immer: Die Diagnose gehört in Profihände.
Was tun, wenn die Achillessehne schmerzt?
Bei akuten Beschwerden hilft ein Erste-Hilfe-Plan. Die PECH-Regel hat sich zur Linderung von Achillessehnenbeschwerden bewährt:
Pause
Gönnen Sie dem Gewebe Ruhe. Reduzieren Sie die sportliche Belastung auf ein Minimum. Sollten die Symptome nach einer Woche weiterbestehen, holen Sie ärztlichen Rat ein.
Eis
Kälte lindert Schmerzen und Schwellungen. Nutzen Sie dabei ein Kühlpack (nie direkt auf der Haut) oder ein kaltes Handtuch für 10-15 Minuten.
Kompression
Setzen Sie Kompression ein. Sanfter Druck kann helfen, die Schwellung zu verringern und das Gewebe zu stabilisieren.
Hochlagern
Halten Sie den betroffenen Fuß über Herzhöhe, um den Rückfluss zu fördern. Lagern Sie den Fuß am besten auch nachts während des Schlafs hoch.
Nicht nur managen. Gezielt unterstützen.
Belastungssteuerung ist das A und O. Aber was, wenn Sie Ihre Sehne bei jeder Bewegung aktiv unterstützen könnten? Genau hier setzen die FALKE Achilles Socken an.
Diese medizinischen Sportsocken schlagen die Brücke zwischen Rehabilitation und aktivem Training. Sie eignen sich perfekt, um sich nach einem Vorfall wieder an sportliche Betätigungen heranzutasten und dabei Schritt für Schritt die Genesung der Achillessehne zu fördern.
Die genaue Funktionsweise erklärt von einem praktizierenden Physiotherapeuten: