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Achillessehne und Radfahren
Radfahren kann auf der einen Seite eine sinnvolle Alternative bei einer Achillessehnenreizung sein, es kann aber auf der anderen Seite selbst Probleme in der Achillessehne hervorrufen.

1. Wie kommt es zu Achillessehnenschmerzen beim Radfahren
2. Die „schonende“ Alternative für die Achillessehne: Radfahren
3. Ständige Zugbelastung der Achillessehne ist kein Problem


1. Wie kommt es zu einer Achillessehnenreizung beim Radfahren

Durch Pedalstellung: Je weiter vorne die Pedale unter dem Radschuh liegen, vor allem die Click-Pedale der Rennräder oder Mountainbikes, desto größer die Hebelkräfte auf die Achillessehne, desto größer die Gefahr von Achillessehnenschmerzen.

Richtige Einstellung der Cleats am Vorfuß ist wichtig!







Durch einen zu hoch eingestellten Sattel:
Der Fuß ist immer in Spitzfußstellung und die Wade und die Achillessehne sind dauernd angespannt.

Zu hohe Satteleinstellung führt zur Spitzfußstellung.





2. Die „schonende“ Alternative für die Achillessehne beim Radfahren

Wenn die Achillessehne beim Laufen/Joggen, Fußball oder Tennis Beschwerden macht, ist das Radfahren, ob sportlich oder locker, eine gute und Achillessehnen schonende Sportart. Aber bitte die Hinweise weiter oben beachten!



3. Ständige Zugbelastung der Achillessehne beim Radfahren ist kein Problem

Die ständige Zugbelastung der Achillessehne beim Radfahren ist – wenn alles richtig eingestellt ist (richtiges bike fitting) – kein Problem, denn es wirkt hier das Phänomen der sogenannten Stress-Relaxation: Eine Belastung der Achillessehne durch Fahrradfahren wird dann geringer, wenn sie lange genug einwirkt. Nach Ende der Fahrradtour geht die Sehne wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurück.
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